∞ KOSMISCHE EINHEIT ∞

Schauen wir in die Natur und den Kosmos stellen wir fest, dass alles einer höheren Ordnung folgt.

Jeder Prozess und jede Tätigkeit hat einen in sich wohnenden Rhythmus, einen natürlichen Fluss, alles ist in Bewegung. Die Acht (auch acht Hauptrichtungen der Windrose) steht genau für diese vollkommene Absolutheit und ist gleichzeitig immer in Bewegung, ohne Anfang und ohne Ende, wie die Seele. Sie versinnbildlicht das All, den Weltraum, das Paradies, die Erde, die Ewigkeit, Stetigkeit, Beständigkeit, Gewissheit, Widerstandskraft, Ruhe und Wachstum.


Als Zahl des kosmischen Gleichgewichts zeigt sie die innere Einheit und das äußere Gleichgewicht mit der Erde und ihren sieben Planeten. Gleichzeitig verkörpert sie die ewige und transzendente Offenheit des Raumes des Universums. Transzendenz heißt wörtlich übersetzt jenseits von Geist (=zen) und Körper (=dent). Als transzendente Wesen gelten wir, da es unsere natürliche Grundanlage ist mit allem was lebt in Verbindung zu stehen.

Die Form der heiligen Acht lehrt uns über die Mitte zu einem wahren Wandel fähig zu sein. Horizontal gezeichnet, als Zeichen der Ewigkeit, besteht sie aus zwei in entgegengesetzter Richtung laufenden Kreisen, die sich mittig als gemeinsamer Punkt berühren. Dreidimensional vorgestellt entsteht eine Spiralbewegung, die sich ewiglich fortsetzt. So eröffnet ein abgeschlossener Zyklus einen neuen Entwicklungsprozess.

 

Die Gnostiker kannten die Acht als Fundament der geeinten Ordnung und sogar für die Mutter der sieben höchsten Weltkräfte eine heilige Uracht.

Das achtspeichige Rad, Dharmachakra, ist die Lehre von Buddha und erinnert an die acht Tugenden. Die achte Tugend ist die "rechte Sammlung": durch Konzentration zu sich selbst kommen.  Im Volksmund"sich selbst sammeln"; dies kann durch Mediation und/oder Mantrameditation bewirkt werden, um Geist und Gedanken zu befreien.

Uryogi Siva, oftmals mit für Ewigkeit und Weisheit stehender Schlange, schenkt als kosmischer Tänzer, Herr des Alls der Transzendenz, Segen für alle Lebewesen um den Weg zu erleichtern. Er steht für die friedvolle Integration der Dualität und der Gegensätze. Als Gott des Tantras verkörpert er das Prinzip mit sich selbst verbunden zu sein.

Mit seiner Gemahlin Shakti (=Kraft, kosmische Energie) Parvati oder Durga (steht für die Erde) repräsentieren sie die höchste kosmische liebevolle Verbindung und Einheit. Ein tantrisches Prinzip ist die Potentialentfaltung zweier integrierter Archetypen, das Weibliche schenkt die Kraft (Liebe) und das Männliche
schenkt das Bewusstsein. Reine Schöpferkraft.

Wäre es nicht unfassbar schön wenn das kollektve kosmische Bewusstsein in Harmonie und Einklang auf ein Ziel wie den Weltfrieden richten würde? Wieviel mehr Freiheit, Freude und Liebe würde es allen Lebewesen bringen? Und wie schnell würde es gehen?

Best blessings

Om Namah Shivaya

Sri Krsna Caitanya Prabhu Nityananda Sri Advaita Gadadhara Sri Vasadi Gaura Bhakta Vrinda.